2014 - Gießen

Motto:"Auf zu neuen Ufern!"
Dauer:26. April bis 5. Oktober 2014, 163 Tage
Geländegröße:35 ha (Wieseckaue); 2,3 km (Lahnaue)
Besucher:504.458
Planung:

geskes.hack Landschaftsarchitekten, Berlin; 
A24 LANDSCHAFT, Berlin
Investionshaushalt:
11,4 Mio. € (Kernbereich)
Zukünftige Nutzung:öffentliche Parkanlage
 
 
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"Auf zu neuen Ufern!" lautet das Motto der 5. Hessischen Landesgartenschau 2014 in Gießen. Von 26. April bis 5. Oktober 2014 wird die Universitätsstadt Gießen Gastgeber für eine Landesgartenschau, die neue Wege beschreitet. Durch die Entwicklung der Lahn- und der Wieseckaue soll Wasser mit allen Sinnen erfahrbar gemacht und die Verbindung zwischen diesen Naherholungsbereichen dauerhaft aufgewertet werden. Dabei wird die Innenstadt als Bindeglied zwischen beiden Geländeteilen eine wesentliche Rolle spielen. 

 

Der 35 ha große Park in der Wieseckaue, der auf den Gestalter des Münchner Olympia-Parks, den bekannten Landschaftsarchitekten Professor Günther Grzimek zurückgeht, wird nach fast 50 Jahren zeitgemäß aufgewertet. Sieger für den Bereich Wieseckaue wurde das Berliner Büro geskes.hack Landschaftsarchitekten. Das Konzept der Planer basiert auf der Idee, den Park zu einem "Wissenschafts-Volkspark" weiter zu entwickeln und somit die in der Stadt verwurzelte Tradition des Lernens und der Wissensvermittlung spielerisch mit den Themen Spiel, Sport und Erholung zu kombinieren. Während der Dauer der Landesgartenschau bildet die Wieseckaue den eintrittspflichtigen Bereich. Hier werden neben Freizeit- und Erholungsflächen die Themengärten, Blumenschauen, die Beiträge der Fachverbände sowie eine Vielzahl an Veranstaltungen angeboten. 

 

Der zweite Geländeteil der Landesgartenschau, die Lahnaue, wird nicht eintrittspflichtig sein aber ebenfalls spannende Flächen bieten. Entlang der Lahn werden behutsam zusammenhängende Auenlandschaften entwickelt. Die Planer "A24 LANDSCHAFT", Berlin, wollen mit Ihrem Wettbewerbsentwurf vor allem die Erlebbarkeit des Flusses und die Begehbarkeit seiner Ufer fördern. Eines der Ankerprojekte ist der Bau einer dritten Lahnbrücke, die eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Weststadt und Nordstadt ermöglichen wird. Bei der Planung und Umsetzung spielen Ideen und Projektvorschläge aus der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Viele Vorschläge sind bereits in das Konzept der Planer integriert worden. 

Besonderheit in Gießen ist der Einbezug der Innenstadt. Drei Korridore, welche die beiden Auengebiete Wieseck und Lahn verbinden, werden aufgewertet und in das Programm einbezogen. Für das Durchführungsjahr zweifellos am wichtigsten, wird der zentrale Korridor (1,3 km) durch die Innenstadt sein. 


Eine Gesamtdokumentation der Gießener Landesgartenschau finden Sie hier.

 

 

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